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Werk: About to be Yellow
70 x 90 cm,
Tintenstrahldruck auf Büttenpapier
Auflage: 75 signiert & römisch nummeriert
in Kürze über einen unserer Partner zu beziehen.
Das Original, Ende 2008 von einer Berliner Galerie auf der Kunstmesse in Miami Beach erstmals präsentiert, zählt im Übrigen genau genommen zu den Stencils (Stencil, englisch: Schablonen). Mit Stencil oder Schablonenkunst wird ein Graffiti bezeichnet, das mit Hilfe von Schablonen, durch die Farbe gesprüht wird, auf den verschiedensten Untergründen aufgebracht wird. Auch das Stenciling als Kunstform entstand bereits in den späten 1970er Jahren. Hier war vor allem die Punkkultur stilbildend. Der Titel der Arbeit, von der es hier erstmals eine Edition gibt, lautet „About to be yellow“. (Dr. phil. Christian Krausch, Kunsthistoriker)
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Dieser Bildausschnitt zeigt die fotorealistische Darstellung der Schatten des Stahlgerüstes auf dem Kartonbraunen Untergrund. |
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Signatur und Beispiel für die Nummerierung dieser Auflage. |

Ausbildung
2001 - Degree in product design, HFG Schwäbisch Gmünd, Germany
2000 - Foreign studies at Kuopio Acadamy of Arts and Crafts, Finland
1991 - Finished degree in product design, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, Germany

Ausstellungen
2008 „Walden im U.F.O.“, projekthaus, Galerie Walden, Berlin, Germany
2007 „Ct’ink“, with pisa73, Basementizid, Heilbronn, Germany
2006 „Secret Showroom“, with pisa73, d-cide, deerbln, undenk; Cologne, Berlin, Barcelona „Absolute Search“, with mark jenkins, thundercut, influenza, niels post and other artists, Centrum Beel dende Kunst, Rotterdam, Netherlands „From where I stand“, with pisa73, onno poeisz, karski, connor harrington, mark mccoullough, Arttrail, Cork, Ireland
2005 „Ct’ink“, with oisa73, Ronin Gallery, Nürnberg, Germany „A world of influence“, with pisa73, lesley reppeteaux, nick walker, logan hicks, Urbis Artrium Gallery San Francisco, USA „Ct’ink“, with pisa73, Supalifekiosk, Berlin, Germany
2004 „Urban act 1“, with pisa73, pax paloscia, logan hicks, mackplakt, ephameron, give em hell, Studio14, Rome, Italy „Ekstreetart battle“, with senor b, spair, 56k, gould, influenza, erosie, fruhstuck, oles, bfree and other artists, De Punct, Tilburg, Netherlands „Urban art factory“, with pisa73, undenk, btfsf, layer1:1, Berliner Kunstsalon, Berlin, Germany „Sneakers“, with pisa73, dave white, tom langlands, the london police, bill mcmullen and other artists, CBK, Rotterdam, Netherlands „Urban Acts” with pisa73, pax paloscia, urban medium, thomas schostok, anthony skirvin, fremantle, Studio14, Rome, Italy

Dr. phil. Christian Krausch, Kunsthistoriker über Evol´s "About to be Yellow"
Ursprünglich fand diese Kunst buchstäblich auf der Straße statt, war der eher subversive Teil der „Kunst im öffentlichen Raum“, also Graffiti, Plakate, Sticker, Installationen etc. Zur Erinnerung: Mitte der 70er Jahre wurden die ersten Graffitis in New York gesichtet, als Signale der aufblühenden Rap- und Gang-Kultur. Von den USA aus verbreitete sich die Streetart über die Welt, als bunter „Tag“ (Schriftzug) auf U-Bahnzügen und Straßenbahnen, als Kommentar zum Alltag auf Brandmauern, Bauzäunen oder Gehwegplatten.
Doch mittlerweile finden immer mehr Vertreter der Streetart Eingang in den so genannten klassischen Kunsthandel. Auf der Suche nach dem Ungewöhnlichen, dem Neuen in der Kunst – was in der Logik des Marktes nichts anderes bedeutet, als dass es noch unverbraucht ist, und nicht zu oft gesehen – wenden sich mehr und mehr Galerien der Urban Art, Streetart und dem Graffiti zu, inszenieren Ausstellungen oder präsentieren diese offene, aus dem Independent der Großstadtkultur kommende Kunst auf Messen. Zu denen, die auf dem besten Wege zum Erfolg sind, gehört Evol – natürlich ist das ein Pseudonym – der gemeinsam mit Pisa 73 ein Atelier in Berlin betreibt. Beide Künstler sind auch als CT’ink in der europäischen Szene bekannt. Ausstellungen zeigten ihre Arbeiten unter anderem in Deutschland, Großbritannien, Irland, Spanien, Italien, den Niederlanden und den USA.
Ihre Werke sind voller Details, vielschichtig und anspruchsvoll, sowohl optisch als auch semantisch, und dabei nicht festzulegen in klamme Kategorien wie Malerei oder Objektkunst. Nicht zuletzt die Spraypaints von Evol, zu denen auch die Vorlage für diese exklusive Edition gehört, zeichnet eine sehr große Genauigkeit aus, die mit ihrer Präzision an den Fotorealismus der Pop-Art erinnert. Allein der erste Eindruck wird durch die Wahl des Untergrunds deutlich und bewusst gebrochen: ein Stück Wellpappe, graue Elektrokästen am Straßenrand, MDF-Platten oder, wie hier sehr gut zu erkennen, ausgebreitete Verpackungskartons. In dem Motiv eines ansatzlos scheinenden Baugerüsts vor einer ebenso riesigen, fensterlosen Hauswand – praktischerweise brauchte der Bilduntergrund dafür gar nicht erst bearbeitet werden – liegt immens viel Ironie. Der Schattenwurf wiederholt auf dem braunen Untergrund die Formen und Raster des Gerüsts beinahe wie ein Spiegel, und täuscht Lebendigkeit vor, wo sichtbar nicht mehr ist als Wand und Holz und Stahl. Vergleichbar dem Fotokünstler Andreas Gursky, der mit seinen berühmten großformatigen Bildern von Wohnsilos das Leben im Uniformen tatsächlich beurkundete, schafft Evol einen Augenblick der Irritation; die Selbstwahrnehmung des Betrachters wird angesprochen, denn er kennt solche Motive, doch nicht aus der Kunst, sondern aus dem Alltag. Evol transformiert so die in der Streetart lange kultivierten, ihr eigenen Wirkungsweisen auf ein traditionelles Genres.
Das Original, Ende 2008 von einer Berliner Galerie auf der Kunstmesse in Miami Beach erstmals präsentiert, zählt im Übrigen genau genommen zu den Stencils (Stencil, englisch: Schablonen). Mit Stencil oder Schablonenkunst wird ein Graffiti bezeichnet, das mit Hilfe von Schablonen, durch die Farbe gesprüht wird, auf den verschiedensten Untergründen aufgebracht wird. Auch das Stenciling als Kunstform entstand bereits in den späten 1970er Jahren. Hier war vor allem die Punkkultur stilbildend. Der Titel der Arbeit, von der es hier erstmals eine Edition gibt, lautet „About to be yellow“.

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